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Konzeption und Erfolgsfaktoren digitaler Geschäftsmodelle

  • Im Zuge der Digitalisierung und der stetigen Entwicklung neuer Technologien hat sich die Möglichkeit neuer Geschäftsmodelle eröffnet. Durch den Einsatz dieser Technologien und ihrer Nutzungspotentiale können auch bereits bestehende Geschäftsmodelle revolutioniert werden. Auch die wissensbasierte Dienstleistungsbranche ist diesem Trend ausgesetzt. Da bei der Dienstleistungserstellung keine materiellen Güter erstellt werden, eignet sich diese Branche für eine Transformation hin zu einem digitalen Geschäftsmodell. Fraglich ist, was bei der Konzeption von digitalen Geschäftsmodellen auf Basis wissensbasierter Dienstleistungen zu beachten ist und welche Erfolgsfaktoren diese prägen. Um diese Frage beantworten zu können, ist eine Literaturrecherche erforderlich. Als Ergänzung wird ein beispielhaftes Forschungsdesign zur Erhebung von Erfolgsfaktoren für digitale Geschäftsmodelle aufgezeigt. Auf den daraus resultierenden Ergebnissen bauen die Übertragung und die kritische Betrachtung auf den zu untersuchenden Gegenstandsbereich der Arbeit auf. Da die Komplexität des Themenbereichs ein Basisfachwissen voraussetzt, ist die Zielgruppe durch dieses Faktum definiert. Zu Beginn werden die Begrifflichkeiten sowie die zugehörigen Theorien diskutiert. Basierend auf der Diskussion der Begrifflichkeiten und zugehörigen Theorien werden die Konzeptionsmöglichkeiten digitaler Geschäftsmodelle sowie Besonderheiten bei der Konzeption von wissensbasierten Dienstleistungen untersucht. Zusätzlich wird die Herangehensweise in Bezug auf das Change-Management, die Methoden und die Werkzeuge genauer betrachtet. Ersichtlich wird, dass die aktive Mitarbeiterbeteiligung sowie die Zeit kritische Themen sind. Ebenfalls von besonderer Bedeutung ist der Fokus auf die Kundenakzeptanz und Kundenintegration, um weitere Funktionen in eine passende Richtung aufzubauen. Die von Krebs, Hepp und Hadwich (2017) identifizierten 30 Erfolgsfaktoren für die Integration wissensintensiver Unternehmensdienstleistungen im Rahmen des so genannten dienstleistungsorientierten Geschäftsmodells der Servicetransformation werden diskutiert und in Bezug zu digitalen Geschäftsmodellen auf Basis wissensbasierter Dienstleistungen genauer betrachtet und angepasst. Das Ergebnis sind 26 Erfolgsfaktoren, denn die Faktoren „Erfahrene Führungskraft von extern“, „Überprüfung und Anpassung der bestehenden Prozesse und Sicherstellung einer prozessbezogenen Verbindung zwischen dem neuen Geschäftsbereich und den ursprünglichen Bereichen“, „Produktbezug der Dienstleistung“ und „Neue Vertriebsstruktur und Abstimmung der Kundenansprache“ sind nicht relevant für den zu untersuchenden Gegenstandsbereich. Sie beziehen sich stark auf die Integration eines weiteren Geschäftsbereichs in ein produzierendes Unternehmen. Die folgenden fünf Erfolgsfaktoren wurden passend für den Gegenstandsbereich abgeändert: „Änderung des Führungsstils“ zu „Führungsstil mit toleranter Fehlerkultur“, „Aktive Kommunikation“ zu „Aktive Kommunikation des Servicegedankens“, „Verwendung der Kundendaten aus dem Vertrieb und der Verwendung von Produkten“ zu „Verwendung der Kundendaten aus dem Vertrieb von Dienstleistungen“, „Nutzung des Ansehens des Produktgeschäfts für das Dienstleistungsgeschäft und Steigerung des Bekanntheitsgrades durch Marketingaktivitäten“ zu „Ansehen und Bekanntheitsgrad des Dienstleistungsgeschäfts“, „Strukturen für den Austausch zwischen Produkt- und Dienstleitungsbereich“ zu „Strukturen für den Austausch zwischen den Dienstleistungsteams“ Der Fokus wird mit Hilfe der Anpassungen von der Integration eines weiteren Geschäftsbereichs auf ein eigenständiges digitales Geschäftsmodell auf Basis wissensbasierter Dienstleistungen gelenkt. Die restlichen 21 Erfolgsfaktoren wurden ohne Änderung übernommen. Die Ergebnisse dieser Arbeit bilden ein gutes Fundament zur weiteren Betrachtung des Untersuchungsgegenstands. Darauf aufbauend ist eine qualitative Studie in Form von weiteren Experteninterviews denkbar. Aus der Kombination der Ergebnisse aus den Interviews und dieser Arbeit wird die Erstellung eines Fragebogens für eine quantitative Umfrage möglich.
  • In the course of digitalisation and the constant development of new technologies, the possibility of new business models has opened up. The use of these technologies and their utilisation potentials can also revolutionise already existing business models. The knowledge-based service industry is also exposed to this trend. Since no material goods are created in service production, this industry is suitable for a transformation towards a digital business model. The question is what needs to be considered when designing digital business models based on knowledge-based services and which success factors shape them. In order to answer this question, a literature review is necessary. As a supplement, an exemplary research design for the survey of success factors for digital business models is shown. The transfer and critical consideration of the subject area to be investigated in the thesis builds on the resulting findings. Since the complexity of the subject area requires basic specialist knowledge, the target group is defined by this fact. At the beginning, the terminology and the associated theories are discussed. Based on the discussion of the terminology and related theories, the conceptual possibilities of digital business models as well as special features of the conception of knowledge-based services are examined. In addition, the approach to change management, methods and tools is examined in more detail. It becomes apparent that active employee participation and time are critical issues. Also of particular importance is the focus on customer acceptance and customer integration in order to build up further functions in a suitable direction. The 30 success factors identified by Krebs, Hepp and Hadwich (2017) for the integration of knowledge-intensive business services within the framework of the so-called service-oriented business model of service transformation are discussed and considered in more detail and adapted in relation to digital business models based on knowledge-based services. The result is 26 success factors, because the factors are "Experienced manager from outside", "Review and adaptation of existing processes and ensuring a process-related link between the new business area and the original areas", "Product reference of the service" and "New sales structure and coordination of customer approach" are not relevant to the subject matter under review. They strongly relate to the integration of another business area into a manufacturing company. The following five success factors were modified to fit the subject area: "Change of leadership style" to "Leadership style with tolerant error culture", "Active communication" to "Active communication of the service idea", "Use of customer data from sales and use of products" to "Use of customer data from sales of services", "Using the reputation of the product business for the service business and increasing awareness through marketing activities" to "Reputation and awareness of the service business", "Structures for exchange between product and service business" to "Structures for exchange between service teams". With the help of the adjustments, the focus is shifted from the integration of another business area to an independent digital business model based on knowledge-based services. The remaining 21 success factors were adopted without change. The results of this work form a good foundation for further consideration of the subject of the study. Building on this, a qualitative study in the form of further expert interviews is conceivable. From the combination of the results from the interviews and this work, the creation of a questionnaire for a quantitative survey will be possible.

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Metadaten
Author:Bettina Theresa Jauch
DOI:https://doi.org/10.25924/opus-3946
Subtitle (German):Was muss bei der Konzeption eines digitalen Geschäftsmodells auf Basis wissensbasierter Dienstleistungen beachtet werden und welche Erfolgsfaktoren lassen sich für solche Modelle beobachten?
Advisor:Verena Fastenbauer
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Year of publication:2021
Publishing Institution:FH Vorarlberg (Fachhochschule Vorarlberg)
Granting Institution:FH Vorarlberg (Fachhochschule Vorarlberg)
Release Date:2021/04/06
Tag:Digitales Geschäftsmodell; Erfolgsfaktor; Konzeption; Wissensbasierte Dienstleistung; Wissensintensive Dienstleitung
Number og pages:IX, 113
DDC classes:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 650 Management
Open Access?:ja
Course of Studies:Betriebswirtschaft: Business Process Management
Licence (German):License LogoUrhG - The Austrian Copyright Act applies - Es gilt das österr. Urheberrechtsgesetz